Freitag, 5. Juli 2013

B.A.

Am Mittwoch saß ich mit einigen Kommilitonen beim Essen und wir diskutierten unsere Träume der letzten Nacht und deuteten diese auf die bevorstehenden Kolloquien:

Traum von F.K.: Kommilitone M.P. versucht einen anderen Kommilitonen mit einem Mini-Hammer zu erschlagen, weil dieser an der KatHO Amok läuft. Er trifft jedoch nicht einmal den Kopf.

Traum von M.P.: Der Dozent stellt im Abschlusskolloquium die letzte entscheidende Frage: "Ok, Herr P., dann leisten Sie doch bitte einen Transfer von ihrem BA-Thema zum Bundeswehrdienst." - "Aber, das geht doch gar nicht!" - "Doch, strengen Sie sich ein bisschen an. So schwer kann es doch nicht sein!"

Mein Traum: Ich bin auf dem Weg zum Abschlusskolloquium, dass in meinem Traum natürlich nicht in den Räumen der KatHO stattfindet, sondern in einem dafür neugebauten Gebäude. Dieses besitzt keine Treppen und es ist sowieso sehr undurchschaubar, wie man von der ersten Etage zu den anderen gelangen kann. Irgendwann finde ich einen Aufzug. Er öffnet sich auch sofort im Raum meiner Prüfung. Dieser Raum sieht so aus, als würde er gerade renoviert werden. Teppiche liegen eingerollt auf dem Boden. Es sind nur wenige Möbel im Raum. Am Ende des Raumes wartet der Prüfer, mein Dozent für Systematik (ich bin eine völlige Niete in Systematik; außerdem wäre es einer meiner letzten Ideen gewesen bei ihm die Bachelorarbeit zu schreiben). Er sitzt an einem riesig großen rustikalen Schreibtisch und wartet. Beim Betreten des Raumes schaue ich auf den Boden und entdecke Pistazienschalen. Die sauge ich erst einmal auf.
Der Dozent wird ungeduldig und räuspert sich. Daraufhin nehme ich vor dem Schreibtisch platz. Die erste Prüfungsfrage: "Sooo, ich hatte Ihnen ja aufgegeben, das neue Buch, was in Ihrem Bistum kürzlich erschienen ist durchzulesen. Was können Sie mir dazu sagen?"
Ich hatte es natürlich nicht gelesen und fange an zu stottern. Hinter dem Dozent ist ein Regal, in dem das Buch steht. Unauffällig versuche ich es zu ergattern.
Wahrscheinlich bin ich im Traum durchgefallen.

Nun zur eigentlichen Prüfung: Ich habe sie ziemlich in den Sand gesetzt. Die einfachsten Antworten wollten mir nicht mehr einfallen.
Dann sollte ich einen Artikel, den ich für das Kolloquium lesen musste, rezitieren. Aber ich hatte noch 10 andere Artikel gelesen. An diesen einen Artikel konnte ich mich nur schwer erinnern.
Im Endeffekt habe ich mich verschlechtert. Eine Stunde war ich darüber deprimiert, weil ich weiß, dass ich es hätte besser machen können.

Dann haben wir gefeiert: im KatHO-Garten, in der Pinte der Priesteramtskandidaten. Und natürlich unsere Träume weiter gedeutet.

1 Kommentar:

  1. Mensch, dass ist so schnurzpiepegal, dass du da so ein seltsames, traumhaftes Abschlußkolloquium hingelegt hast. Außer vielleicht, dass du da noch was zu lernen hast, was nicht so einfach ist. *orakelorakel*
    Jetzt aber erst mal: herzlich willkommen im Club. Ich freu mich riesig darauf, bald eine neue Kollegin zu haben.

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