Donnerstag, 13. Juni 2013

Vorbereitung: Israelfahrt

Wochenlang musste ich für die Frau Koch kopieren, falten, schneiden, schreiben, zusammenstellen...
Alles für den einen Tag: Morgen. Treffen für die Israelfahrt.

Es fahren ungefähr 50 Personen mit.
Bei dem Vortreffen kommen natürlich nicht alle.
Morgen werden alle eine Mappe mit wichtigen Informationen erhalten.
Referatsthemen werden verteilt werden und Wissen über das Land und die Geschichte müssen angeeignet werden (das schreit übrigens nach Gruppenarbeit).

Diesen Dienstag hatte ich mich mit der Frau Koch getroffen, um die letzten Dinge zu organisieren.
Aber um das zu beschreiben, muss ich ein bisschen weiter ausholen.

Für unsere Bachelorfeier mussten die Einladungskarten gefaltet werden. Frau Koch hatte deswegen einige aus unserem Semester gebeten zu helfen. Damit die es nicht vergessen, sollte ich eine Erinnerungsmail schreiben (die hätte ich fast vergessen zu schreiben). Ich sollte nicht zwingend dabei sein, war es letztendlich aber doch.
Die Erinnerungsmail, die ich schrieb, kam im Semester gut an, also gab es viele HelferInnen (die Mail war sehr lustig, das hat sie anscheinend motiviert).

Wir mussten ca. 250 Einladungen falten, eintüten und beschriften.
Da wir so viele HelferInnen waren ging das fix. Zwei Helfer sind gegangen, die anderen saßen noch amüsiert beisammen.
Ich bereitete Dinge für das Israeltreffen vor und Frau Koch kam minütlich, um mir noch mehr Aufgaben zu geben. Der Rest hatte nichts zu tun und sah mir beim Arbeiten zu.

Aber des Helfersyndrom juckte sie, also kam die Frage: Können wir dir helfen? - Nur wenn ihr wollt. - Was soll ich tun? - Hmm, ich habe ein ziemlich schlechtes Gewissen, wenn ich dich etwas machen lasse, wofür ich bezahlte werde. - Das macht nix. Also was kann ich machen? - Ok, schneid das hier aus. - Und was kann ich machen? - Na gut, sortier das hier ein... ja aber so, dass dieses hier immer oben ist. Ja... so ist gut. Prima.

Es machten immer mehr Leute irgendwas, wofür ich bezahlt werde. Also verkündete ich, dass ich mich revanchieren werde, indem ich ihnen ein Eis ausgebe. Die zwei, die bisher noch nichts für Israel gemacht hatten, wurden hellhörig: Hey, gibt es noch Arbeit für uns?

Das Resultat war, dass wir gut fertig wurden. Bestimmt hätte ich noch Tage gebraucht, um das alles zu ordnen usw.
Am Montag gehen wir jetzt Eis essen.
Die Erinnerungsmail wird wieder lustig, damit alle kommen.

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