Mittwoch, 29. Mai 2013

Männer-, Frauen-, Genderthema: Teamfähigkeit.

gut, wenn man weiß, wohin man will
Grad im Radio erklärt jemand vom Kulturrat, wir hätten Frauenüberschuss im Kulturbereich, erklärt, warum das so ist und dass man das ändern müsse. Interessant. Das scheint beim Kulturrat keine Frage zu sein, dass da Gleichheit herrschen muss. Woanders ist das anders, wenn Männerüberschuss herrscht.
Mein Textverarbeitungsprogramm kennt weder das eine noch das andere Wort und macht seltsame Vorschläge.
In der amerikanischen SF-TV-Serie Stargate ist der Colonel der klassische Mann im Team, der Ergebnisse braucht und mit Prozessen nichts anfangen kann. Die klassische Frauenrolle hat Major Carter, die gerne mal erklärt, wie sie zu welchem Ergebnis kam. Das ist den Männerrollenhaltern zu langatmig. Nur der softe Privat Jackson trifft seine eigenen Entscheidungen schon mal ganz gerne aufgrund von Meinungsbildung, die er sich gönnt.

In meinem beruflichen Umfeld gibt es Menschen, die Ergebnisse vorweisen müssen, um ihr Arbeitsverhältnis sichern zu können. Das macht Druck. Das verhindert notwendige Prozesse, denn die Ergebnisse stehen eigentlich bereits fest: der schnelle Erfolg und das finanzierbare Projekt haben Vorrang.
Da der Chef in der Regel ein Mann ist, haben Männer weniger Chancen, ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Müssen sie ja auch nicht. Sie müssen einfach nur nach oben und dann oben bleiben.
Wer sein Team als Kuschelclub braucht, kommt weder hoch, noch zu Wertschätzung.
Wer sachorientiert arbeitet, kann auf Männer-, Frauen-, Genderthemen verzichten.
Wie man s macht, ist es richtig, wenn man s aus voller Überzeugung und ohne Subthemen macht.
Denn das Ganze ist, solange wir leben, sowieso im Fluß.

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