Montag, 22. April 2013

Öffentlichkeitsarbeit in unserer Pfarrei

cc
In unserer Pfarrei gibt es 4 Gemeinden - schneller Vorlauf, Fragen können in den Kommentar. Seit heute hat die 2. Gemeinde unserer Pfarrei eine facebook-Seite, denn der ehemalige Pfarrgemeinderatsvorsitzende der ehemaligen Pfarrei und jetzige stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates - eine Pfarrei, die aus ehemals 6 selbstständigen Pfarreien besteht, die nun zu 4 Gemeinden zusammengefaßt wurden, von denen eine in ihrem Selbstverständnis aus 2 Gemeinden besteht - ist nun auch bei facebook. Er ist pensioniert und nicht immer ein facebook-Befürworter gewesen.

Für das morgigen Grillen am Gemeindesaal, zu dem Menschen mit und ohne Behinderung einladen, habe ich einen Vermerk in die Regionalzeitung (wohin sonst) setzen lassen. Mal sehen, ob es wirkt.

Immerhin ist Frau Lüßenhop von der Werbeagentur in-linea an dem Weiterkommen unserer Öffentlichkeitsarbeit interessiert. Wir werden uns mal zusammensetzen und einen Blick auf den Stand der Dinge werfen.

Was die Religionspädagogin in mir bewegt, ist die Schnittstelle im Gemeindemitglied, wo Öffentliches und Privates im Christsein nicht zu trennen sind. Der Mann mit dem facebook-Profil (s.o.) ist nun einer, dem man nachweisen kann, dass er ein Christ ist. Andererseits muss kein Besucher der Sonntagsmesse auf die Einladung zum Grillen reagieren. Ich kann niemanden zwingen. Im Gegenteil: unser Christein beruht auf Freiheit. Aber diese Bewegungslosigkeit unserer Gemeinden macht mich ratlos. Natürlich kann ich niemandem direkt vorwerfen, er ginge nicht in die Kirche oder er käme nicht zum Grillen. "Wir haben euch aufgespielt und ihr habt nicht getanzt." (Lk 7, 32)

Frau Lüßenhop und ich werden uns wohl über den Content unterhalten. Der ist dank Lehramt gesichert, aber wegen der Pluralität individueller Lebensentwürfe nicht leicht zu handhaben.

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