Donnerstag, 11. Oktober 2012

50 Jahre IIVat: mehr katholisch

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Wenn katholisch allumfassend bedeutet, warum haben wir (hier) dann so ein Riesenproblem mit unserem Katholischsein? Heute wurden in aller Welt Heilige Messen zum Jubiläum gefeiert. In unseren Hochgebeten wurden die Heiligen angerufen: Hildegard von Bingen, frisch zur Kirchenlehrerin gekürt, hier und dort auch der Seilige Johannes XXIII.

Als brächen wir auseinander, als gäbe es richtig und falsch, als hätten nicht 12 mit Jesus am Abendmahlstisch gesessen, von denen einer ein Verräter war, als hätte Jesus nicht bis in den Tod geliebt, und anschließend weiter gemacht, als gäbe es unter uns nur einen einzigen Menschen, der es besser wüsste.

Mehr als allgemein geht eigentlich gar nicht. Geht wirklich gar nicht: alle sind alle. Nur die Mathematiker können Unendlich unterschiedlich definieren. Geisteswissenschaften. Es ist gut, dass wir unseren Verstand nutzen, aber letztlich nutzt jeder Mensch seinen eigenen Verstand. Was uns verbindet in Christus ist nicht das gemeinsame Rechthaben, sondern die Liebe. Und wenn wir als Kirche noch ein Lebensrecht haben wollen vor dem Angesicht einer säkularisierten Gegenwart, dann geht das nur, wenn wir ... .

Das Foto mit den Pilzen stammt von Erich Janssen

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