Dienstag, 10. Juli 2012

Ein Blick auf unser Studium - damals und heute

Meine beiden jungen Kolleginnen sind in vorlesungsfreier Zeit. Die eine hat Prüfungen, die andere ist mit Firmbewerberinnen in Taizé. Damals hatte unsere Diözesanreferentin Wert darauf gelegt, dass wir verfügbar sind. Wir sollten tunlichst nicht in den Dingen engagiert sein, die wir bereits vor dem Studium in der Gemeinde oder im Verein gepflegt hatten. Spass sagte man nicht. Man sagte Freude.
Damals mussten nur wenige Geld verdienen. Heute sind viele über das Internet verbunden. So erreichte mich letztens eine Einladung zu einer Israelfahrt für alle damaligen und jetzigen StudentInnen der Religionspädagogik. Wir werden weniger, aber die Jüngeren strahlen mehr Begeisterung aus als wir damals. Wir waren (und sind) skeptischer, fast misstrauisch. Die StudentInnen teilen ihre Freude über Studieninhalte und Freizeit genauso mit wie Prüfungsangst.

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