Montag, 2. Juli 2012

die Friedensbewegung vom Borberg

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Während die katholische Welt am 2. Juli das Fest der Begegnung von Maria und Elisabeth feiert (seit der Liturgiereform bereits Ende Mai), geschieht dies in Brilon auf dem Borberg schonmal an einem Sonntag (auch wenn es erst der 1. Juli 2012 ist), denn dieses Fest ist eine Erinnerung an die Friedensbewegung die nach dem I.Weltkrieg auf dem Borberg entstand. Die Brüder Rüther waren schockiert aus dem Krieg heimgekehrt und dachten an Versöhnung (statt an Rache, wie es nach einem solchen Desaster menschlich nahezuliegen scheint). Der demnächst selige Abbé Franz Stock kam zu Besuch. Der Borberg wuchs zu einem Zentrum kirchlicher und gesellschaftlicher Erneuerung auf dem Boden des Christentums.

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Dabei war eine Wallburg der frühen Neuzeit an gleichem Ort bereits Anlaß für den Erbau einer Kirche, die dann dem Verfall preisgegeben wurde. Die Umstände sind unbekannt. Nur dass es einmal dort eine Kirche gegeben hat, die sehr schön gewesen sein muss, kann man anhand der Grundmauern noch erahnen.

Wollen wir hoffen, dass es uns nicht genau so ergeht mit unseren Kirchen. Und wenn, dann werden wir hoffentlich so viel christlichen Samen gesät haben, dass an den niedergehenden Orten in einer anderen Zukunft eine neue Gemeinde wachsen kann.

Pax Christi Paderborn hält die Erinnerung an die Friedensbewegung wach und aktualisiert sie. Sie laden für den 11. August 2012 zu einem Friedensgebet auf den Borberg ein.

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