Donnerstag, 19. April 2012

Zwei Wochen...

Seit zwei Wochen habe ich wieder Vorlesungen: Die Herausforderung in diesem Semester: Der Stundenplan ist jede Woche anders. Vielleicht ist das ja auch schon eine Übung für die Arbeit in der Gemeinde?

An der KatHO haben ich den Job der studentischen Hilfkraft im Dekanat. Das finde ich total spannend: 46x13 Seiten zu kopieren. Aber Dank des Superkopierers an der KatHO dauert das auch nur 10 Minuten (falls keiner dazwischen kommt und auch kopieren will und man sagen muss: "Also ich bin gerade bei 22 von 46. Aber ich muss ja auch 46x13 Seiten kopieren."). Aber ich werde auch für andere Arbeiten eingesetzt: Zum Beispiel bin ich mit in die Organisation des Symposions zum II. Vatikanum involviert. An diesem Tag sollen auch Workshops stattfinden. Spannende Sache!

Am Praktikumsbericht bin ich übrigens auch noch dran. Also: ich schiebe ihn vor mir her, weil ständig irgendwelche Gruppenarbeiten dazwischen kommen. Aber ich schaffe das noch alles rechtzeitig.

Jetzt noch zwei Anekdoten aus den Vorlesungen: VM11 Leid und die Frage nach Gott.
Es geht erstmal um den Wunderbegriff und wie ihn die Bibel versteht. Zum Beispiel auch, dass es ein außergewöhnliches Ereignis ist, mit dem keiner gerechnet hätte. Zum besseren Verständnis, das dieser Wunderbegriff heute noch aktuell ist führt die Dozentin (die aus Österreich kommt) das Wunder von Cordoba an. "Es ist die EM 1978 und das Endspiel: Deutschland gegen Österreich, wo Österreich, der totale Außenseiter, 2:3 gegen Deutschland gewinnt!", schwärmt sie. "2:3", wundert sich meine Nachbarin. "Ja. Aber Österreich hat gewonnen.", wirft die Dozentin nochmal ein - "Wie denn das?", wundert sich meine Nachbarin weiterhin - "Auch 2:3", sage ich entschlossen.
VM7 Diakonietheologie.
Es geht darum, wo Diakonie in unserer Praktikumsgemeinde verortet war. Nach zahlreichen Beispielen von unseren Praktikas, fasst der Dozent sie nochmal zusammen. Er sagt ständig Sätze mit "Praktikums.... Praktikums... Praktikums..." ich wunder mich, ob es nicht Praktika heißen müsste, weil ich vor lauter Grübeln, nicht mitbekommen, dass Praktikum hier als Genitiv gebracht wird. Nach irgendeinem "Praktikums" zu viel, werfe ich ein: "Das heißt PraktikA und nicht PraktikUMS"

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