Samstag, 25. Februar 2012

25

Eine enstpannte Woche Praktikum liegt hinter mir. Ich hatte nur an zwei Tagen Schule. An diesen Tagen ist mein "Problemschüler" zu einer Art Musterkind geworden. Es war sehr angenehm. Dabei konnte ich mich mehr auf andere SuS konzentrieren.
Am Freitag hatte ich nur vier Stunden Schule. Hier ist mir aufgefallen, wie fit ich noch bin. Wenn ich fünf Stunden habe, bin ich immer ziemlich ausgelaugt.

Der Donnerstag war ein ziemlich interessanter Tag. Ich habe die Krankenhausseelsorgerin begleitet. Am Vormittag fand eine Bestattung von fehlgeborenen Föten statt. Das Krankenhaus befragt, die Mütter, ob sie zur Beerdigung eingeladen werden wollen. Von 25 Müttern, haben sich 5 dafür entschieden. Letzendlich ist eine Mutter mit ihrem Partner erschienen. Das Beerdigungsritual wurde von den Krankenhausseelsorgern, dem Anlass entsprechend gut gestaltet. Die Atmosphäre machte auch mich betroffen. Die evangelische Krankenhausseelsorgerin erzählte mir, wie sie von Mal zu Mal betroffener wird.
Am Nachmittag durfte ich auch Krankenbesuche machen. Ich stellte mich bei den Gesprächen ziemlich ungeschickt an. Außer bei einem. Das lag aber daran, weil die Patientin ohne Punkt und Komma redete und das Gespräch leitete und von sich aus beendete. Ich darf sie aber wieder besuchen :-)

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